happy hobo

Mathematik für Cleanup-Aktivisten

Letzten Samstag Morgen machte ich am Friedrichsplatz ein spontanes cleanup-Happyning. In weniger als 5 Minuten sammelte ich im Umkreis von weniger als einem Meter um eine Sitzbank diese Menge an Kippen ein.

ein haufen zigarettenkippen vor dem brunnen am friedrichsplatz

Es sind gefühlte 50. Jetzt rechne das mal hoch. Erstens, was da so rumliegt. Auf dem gesamten Friedrichsplatz befinden sich nach meiner Zählung 25 Bänke. Die Fläche des Friedrichsplatzes kannst du selbst recherchieren. Zu bedenken wäre auch, wieviel täglich "nachgeliefert" wird und was Mäuse, Ratten, Enten, Raben und Tauben wegschleppen, die Armen.

Und dann: Wieviele Menschen bräuchten wir, um in welcher Zeit den kompletten Friedrichsplatz wenigstens kurzfristig von Kippen und Kleinstplastik komplett zu befreien? Würde sich dann überhaupt nochmal eines trauen, was wegzuwerfen, wenn wir dranbleiben und das einmal die Woche machen?

Und wie würde sich die Gesamtsituation, am Platz und darüber hinaus verändern? Wenn zusätzlich auch noch Hochbeete am Start wären, die alte Sorten an allen erdenklichen Gemüsen und Kräutern beherbergen, um die sich immer mehr Menschen kümmern?

Ganz richtig, hier sind wir schon in der ganz hohen Mathematik. Visiologie. Dafür ist nur deine Phantasie gefragt. Oder einfach mal mitmachen. Bringe ruhig deinen Rechenschieber mit. See you!

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